Weil auch dir ein Stück vom Kuchen zusteht!
Grundeinkommen für Menschen in Rente
Mindestens 1.200 Euro Rente für alle ist möglich – und es ist Zeit!
Wir alle tragen unser Leben lang zu Wohlstand in dieser Gesellschaft bei – in Erwerbsarbeit, in Pflege, in der Familie. Trotzdem reicht am Ende die Rente für viele nicht zum Leben.
Das wollen wir ändern und fordern ein Grundeinkommen für Menschen in Rente. Konkret heißt das: mindestens 1.200 Euro Rente im Monat.
Warum braucht es das?
Rund 10 Mio. Menschen in Deutschland erhalten eine Rente unterhalb der Armutsgrenze. Das betrifft vor allem Frauen. 2024 erhielten sie im Schnitt 1.073 Euro Rente. In den alten Bundesländern waren es sogar nur 983 Euro.
Altersarmut ist kein individuelles Versagen. Altersarmut ist das Ergebnis eines Systems, das unbezahlte Arbeit unsichtbar macht und Wohlstand ungleich verteilt. Und weil die Gesellschaft in Deutschland immer älter wird, wird sich dieses Problem weiter verschärfen.
Unsere Lösung: Ein Bedingungsloses Grundeinkommen für alle Menschen in Rente. Jede Person bekommt damit mindestens 1.200 Euro Rente. Finanziert durch eine Vermögensteuer.
Was kostet Rente heute?
Das ist finanzierbar – und zwar so:
Konkret bedeutet das:
- Einsparung von 56 Mrd. Euro aus Bundeszuschüssen
- Außerdem spart der Bund Geld, das heute in die Grundsicherung, also Aufstockung zu geringer Renten, für etwa 740.000 Menschen in Rente fließt, etwa 5 Mrd. Euro
- Die Rentenbeiträge (später zweckgebundene Rentensteuer/ Teil der Einkommensteuer) bleiben stabil.
- Die DRV bleibt als Institution bestehen und übernimmt eine neue Rolle als Verrechnungs- und Auszahlungsstelle.
Was würde sich ändern?
Ein Bedingungsloses Grundeinkommen für Menschen in Rente bedeutet mindestens 1.200 Euro für alle; Rentenansprüche darüber hinaus bleiben bestehen. Das schafft Sicherheit: für Gesundheit, Teilhabe und ein selbstbestimmtes Leben in der Rente.
Finanziert wird das durch eine Vermögensteuer von 2 Prozent auf Vermögen über 1 Million Euro, von der lediglich die vermögendsten 2,27 Prozent der deutschen Bevölkerung betroffen wären.
So sorgen wir für ein nachhaltiges System und spielen nicht Jung und Alt gegeneinander aus, sondern setzen auf echte Umverteilung. Für eine bessere Verteilung des Wohlstandes, den Menschen in Rente in Deutschland maßgeblich mit erarbeitet haben – ob in Erwerbsarbeit oder Pflege und Kindererziehung.
Auch kommende Renten-Generationen können sich so darauf verlassen, im Alter abgesichert zu sein – weil ein Grundeinkommen, als Umverteilung durch Steuern, für Menschen in Rente flexibel auf steigende Preise oder andere Unsicherheiten reagieren kann.
Weniger Erwerbsarbeit aufgrund von Pflege, Kindererziehung oder Sorgearbeit in der Familie bedeutet gleichzeitig weniger Rente. Ein Grundeinkommen durchbricht diese Logik – und erkennt diese unsichtbare Arbeit endlich an.
So erhalten alle ihr Stück vom Kuchen!
“Weil allen ein Stück vom Kuchen zusteht”
Unter diesem Motto veranstaltete Mein Grundeinkommen am 28. April 2026 eine Versammlung vor dem Bundestags bei Kaffee und Kuchen und mit politischer Forderung: Ein Grundeinkommen, also mindestens 1.200 Euro, für Rentner*innen.
Etwa 200 Menschen schlossen sich der Veranstaltung an, tauschten sich über Lebensrealitäten mit Rente aus, diskutierten das Konzept, aber zeigten vor allem, dass sich etwas ändern muss.
Konsens war: eine Rentenreform muss für alle funktionieren und alle absichern, da wir alle gemeinsam den Wohlstand dieser Gesellschaft mit erarbeiten – in Erwerbs- aber auch Care-Arbeit.